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gelesen: Umberto Eco - Pape Satàn

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Menschen, die ihre Handys verschlingen, Bücher, die die Existenz Napoleons bestreiten, und Seeräuber, die vorbildliche Kapitalisten abgeben – so absurd die Phänomene der modernen Gesellschaft erscheinen mögen, sie werfen dringliche Fragen auf: Blüht auf dem Boden einer überkorrekten Politik ein neuer Rassismus? Kann man sich im digitalen Dschungel durchschlagen, ohne völlig den Kopf zu verlieren? Ecos Antworten lassen das Röntgenbild einer modernen Gesellschaft entstehen, sie sind scharfsinnig, witzig und immer erhellend. Eine Liebeserklärung an das Lesen – belebend wie ein gutes Gespräch.

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman ›Der Name der Rose‹ (dt.1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

“Pape Satàn” ist nun Ecos allerletztes literarisches Werk überhaupt. Eco schafft es mit seinem Buch seine Leser noch einmal zufesseln und von Seite zu Seite intelligenter zu machen. So wie es der vermutlich beste Schriftsteller der vergangenen 30 Jahre immer und immer wieder geschafft hat. Das großartige Buch ist nun als Taschenbuch (224 Seiten l 10,90 €) bei dtv Literatur erschienen.

Wir verlosen ein Exemplar. Senden Sie uns bis zum 30.09.2018 eine E-Mail mit dem Betreff „Eco“ an verlosung@sanitaetshaus-aktuell.info.