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gelesen: Emma Steel, Matt Ska - Ska im Transit

Ska im Transit

In der Geschichte des Skas unterscheidet man zwischen drei Wellen: Die ursprüngliche, jamaikanische Welle fand Anfang der 1960er Jahre statt. Aus dieser Musik entwickelten sich später Rocksteady, Bluebeat und in Folge Reggae. Die zweite Welle des Ska kam in England Ende der 1970er Jahre auf. Mitte der 1980er Jahre breitete sich die dritte Welle weltweit aus, in deren Gefolge auch wieder Bands auftraten bzw. auftreten, die zur ersten und zweiten Welle des Ska gehören.

Mit etwas Verspätung gelangte das langlebige Musikgenre auch nach Deutschland und begeisterte mit einheimischen Vertretern wie Dr. Ring-Ding, The Busters oder Alpha Boy School auch hierzulande wachsende Massen. Was bisher fehlte, war eine ausführliche Buchbearbeitung den Ska in Ost- und West-Deutschland vor sowie nach der Wende. Mit dem hervorragend geschriebenen und intelligent zusammengetragenen Werk “Ska im Transit” (Verlag Edition NoName, gebunden, 160 Seiten l 24,90 €) von Emma Steel und Matt Ska ändert sich dies nun.

Für diejenigen, die schon lange nach alten Ausgaben, Artikeln und Anekdoten gieren hat Emma Steel (langjährige Chefredakteurin und Herausgeberin des SKINTONIC und des SkinUp) das Log-Buch geschrieben. Enorm wichtig – denn alle, die wirklich dabei waren, dürften sich kaum noch erinnern. Daher kommen die zu Wort, die nicht nur über Filmrisse dieser Tage verfügen und lassen diese legendären Zeiten noch mal auferstehen. Das mit Abstand beste Musikbuch des Jahres gehört in jede Bibliothek und in jedes Bücherregal musikbegeisterter Leser. Absolut empfehlenswert!

Wir verlosen ein Exemplar. Senden Sie uns bis zum 31.07.2018 eine E-Mail mit dem Betreff „Ska“ an verlosung@sanitaetshaus-aktuell.info.