1001 Alltagstipps von Jean Pütz, Ausgabe 03 / 2018, Die Aktuelle
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Jean Pütz: Seifenkugeln selbst gemacht

In unzähligen Büchern und im Internet werden Rezepturen zur Herstellung von Seife beschrieben. Obwohl ich mich seit jeher für do it yourself stark mache, sehe ich diesen Trend nicht unkritisch, da das „Seifensieden“ auch mit vielen Risiken verbunden ist. Eine gut belüftete Küche ist dazu ebenso wichtig wie Gummihandschuhe und Augenschutz. Die benötigte Natronlauge ist stark ätzend und kann sogar in geringen Mengen im Seifenkern zurückbleiben. Also besser den Profis überlassen. Einfach und gefahrlos ist hingegen die Herstellung von sog. Seifenkugeln – auch Savonettes genannt. Meine Rezeptur ist gleichzeitig eine äußerst originelle und ansprechende Möglichkeit, Seifenreste zu verwerten.

Benötigt werden 150 GRAMM SEIFENRESTE. Gut geeignet sind KERNSEIFEN, aber auch alle sonstigen festen Seifen. Mit einer KÜCHENREIBE oder einem WIEGEMESSER ordentlich zerkleinern. Das geht besonders einfach, wenn die Seife zuvor ein paar Stunden im Kühlschrank gelagert wird. Zur Erhöhung der Festigkeit 25 GRAMM SPEISESTÄRKE hinzufügen, sowie FÜNF ML DUFTÖL beziehungsweise PARFUM. Zur Verschönerung noch etwas Lebensmittelfarbe. Mit 25 ML HEIßEM WASSER übergießen, mit den Händen verkneten und zu handlichen Kugeln formen. Werden die Seifenkugeln für etwa eine Minute in SPIRITUS getaucht, bekommen sie eine glänzende Oberfläche. Mein Tipp: Seifenkugeln können auch stilvoll über dem Waschbecken angebunden werden. Dazu wird das Ende einer circa 40 cm langen Kordel mit einem Doppelknoten versehen und in die Kugel eingeknetet.

Ihr Jean Pütz

P.S.: Besuchen Sie mich auch unter www.jean-puetz.net, dort finden Sie viele weitere hilfreiche Alltagstipps und Rezepte.