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gelesen: Arnaldur Indriðason - Schattenwege

Schattenwege – Düsteres Krimi-Meisterwerk, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet

Ein Mann wird in seiner Wohnung in Reykjavík ermordet aufgefunden. Auf seinem Schreibtisch liegen Zeitungsausschnitte aus den Kriegsjahren, die von einem brutalen Mord berichten: Ein Mädchen wurde damals mitten in der Stadt erdrosselt, dort, wo in jener Zeit das Lager des amerikanischen Militärs war. Konráð, ein pensionierter Polizist, erfährt davon, und seine Neugier erwacht. Er hatte schon früher von dem ermordeten Mädchen gehört – aber warum sollte jemand Berichte über ihren Tod so lange Zeit aufbewahren?

Arnaldur Indriðason, 1961 geboren, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und war Journalist sowie Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Reykjavik und veröffentlicht mit großem Erfolg seine Romane. Sein neuster Roman “Schattenwege” (Bastei Lübbe, 432 Seiten l 22,99 Euro) verschafft dem Leser von den ersten Seiten an eine Gänsehaut und präsentiert eine spannende, ungewöhnliche Kriminalgeschichte, die in Islands Vergangenheit sowie in der Gegenwart spielt und Spannung bis zum Schluss bietet.