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Rainer Werner Fassbinder transmedial.

38 Jahre nach Fassbinders Tod zeigt sich, wie modern er gearbeitet hat: Er bewegte sich innovativ zwischen medialen Erzählwelten. Fassbinder schrieb und inszenierte für das Theater wie für den Film, er adaptierte eigene wie fremde literarische Vorlagen, nutzte heterogene Stile und Genres und machte sie zu seinen eigenen. Nahm er sich eines Stoffes mehrfach an, handelte es sich nie um bloße Zweitverwertungen, sondern um Bearbeitungen für ein anderes Medium.
Diesem ästhetischen Konzept gehen die Beiträge des empfohlenen Buches aus heutiger Sicht nach.

Das kluge, lesenswerte Buch “Rainer Werner Fassbinder transmedial.” versammelt Beiträge von Werner C. Barg, Bianca Dommes, Christine Ehardt, Gerhard Lampe, Michael Töteberg, Alexandra Vasa und Hans J. Wulff. Gespräche mit Rolf Giesen und Nicolas Wackerbarth sowie ein Forschungsbericht mit kommentierter Bibliografie runden den Band ab. Das gelungene Buch über den größten deutschen Filmemacher seit den 1920er-Jahren ist jetzt im Schüren Verlag (broschiert, 224 Seiten, einige Abb. | 24,90 €) erschienen.

Wir verlosen ein Exemplar. Senden Sie uns bis zum 19.06.2020 eine E-Mail mit dem Betreff „Fassbinder“ an: verlosung@sanitaetshaus-aktuell.info