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gelesen: Klaus-Jürgen Bremm - Preußen bewegt die Welt

Preußen bewegt die Welt – Der Siebenjährige Krieg 1756-63

Was im deutschen Geschichtsbewusstsein als glorioser Sieg Preußens gilt und Friedrich II. zu ›dem Großen‹ machte, war tatsächlich ein Krieg auf drei Kontinenten: in Europa, Nordamerika sowie in Indien. Alle europäischen Mächte waren an diesem, sieben Jahr lang tobenden Krieg beteiligt. Am Ende war das Kräfteverhältnis in Europa nicht mehr das selbe wie vor dem Krieg; Preußen hatte sich als fünfte Großmacht etabliert.

Klaus-Jürgen Bremm ist Militärhistoriker und Publizist. Er veröffentlichte zahlreiche erfolgreiche Sachbücher, unter anderem “Das Zeitalter der Industrialisierung” (2014) und “Die Schlacht. Waterloo 1815” (2015).

Klaus-Jürgen Bremm entwirft mit “Preußen bewegt die Welt”ein großes Panorama der kriegerischen Ereignisse in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er schildert die großen Schlachten von Kolin, Kundersorf oder Leuthen. Er zeigt aber auch die weitreichenden politischen Zusammenhänge dieses Ringens und die vielfältigen Auswirkungen. Vor allem aber macht er deutlich, dass der Siebenjährige Krieg kein preußischer oder mitteleuropäischer Krieg war, sondern – mit den Worten des britischen Premierministers und Literaturnobelpreisträgers Winston Churchill – der ›erste Weltkrieg der Geschichte‹.

Das beeindruckende Werk (Hardcover mit Schutzumschlag, 380 S. mit 19 s/w Abb. u. Kt., Bibliogr. u. Reg. l 24,95 €) ist jetzt im Konrad Theiss Verlag erschienen. Die SANITÄTSHAUS AKTUELL Magazin-Kulturredaktion urteilt: Absolut lesenswert, nicht nur für Geschichtsfans. Das Buch überzeugt durch historische Weitsicht und detailierte Faktenkenntnis. Klaus-Jürgen Bremms “Preußen bewegt die Welt” dürfte sich zu einem Standardwerk über diesen Krieg entwickeln.