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Großer Klassiker der Stummfilm-Ära: Menschen am Sonntag

Im Sommer 1929 dreht eine Gruppe junger Film-Enthusiasten auf den Straßen Berlins einen Film, dessen Drehbuch sie zwischen den Aufnahmen am Kaffeehaustisch improvisieren. Vier spätere Hollywood-Regisseure beobachten die Berliner bei ihren Freizeitvergnügen, beim Baden, Faulenzen, Flirten und Streiten. Ein Film über das unbeschwerte und einfache Leben. Durchsetzt mit dokumentarischen Bildern der Stadt entstand eine wunderbare Sommergeschichte über das Lebensgefühl der Berliner Ende der zwanziger Jahre. Die Darsteller sind Laien, die z.T. auf der Straße angesprochen wurden.

 Der damalige Überraschungserfolg des Films bedeutete den Karrierestart des späteren Hollywood-Regisseurs Robert Siodmak (“Rächer der Unterwelt”, “Gewagtes Alibi”) und etablierte den Kameramann Eugen Schüfftan. Auch andere Beteiligte des Teams wie Edgar G. Ulmer (“Die schwarze Katze”), Fred Zinnemann (“Zwölf Uhr mittags”, “Verdammt in alle Ewigkeit”) und Billy Wilder (“Manche mögen’s heiß”, “Boulevard der Dämmerung”, “Eins, Zwei, Drei”, “Das Mädchen Irma La Douce”, “Frau ohne Gewissen”) werden später Weltkarrieren in Hollywood machen.

Nach dem zweiten Weltkrieg wird Menschen am Sonntag zum Klassiker der Stummfilm-Ära, er gilt als Vorläufer des Neorealismus. Der Film wurde 2014 von der Deutsche Kinemathek in Zusammenarbeit mit EYE Filminstituut Nederland restauriert.

Menschen am Sonntag erscheint ist am 26. Oktober 2018 in vollständig restaurierter Fassung als wunderschönes Mediabook inklusive DVD und Blu-Ray bei Atlas Film erschienen.

Wir verlosen zwei Exemplare. Senden Sie uns bis zum 30.11.2018 eine E-Mail mit dem Betreff „Sonntag“ an verlosung@sanitaetshaus-aktuell.info.