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Martin Prein – Letzte-Hilfe-Kurs

Einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, findet jeder sinnvoll. Er hilft, in Krisensituationen adäquat zu reagieren. Wenn man das Wissen daraus nie anwenden muss, umso besser. Genauso wichtig ist ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ – Empowerment im Umgang mit dem Tod brauchen wir nämlich früher oder später alle. Aus seiner Berufspraxis als Bestatter und Psychologe hat Martin Prein einen einzigartigen Blick auf den toten Menschen. Für ihn gibt es kein „Richtig oder Falsch“ im Umgang mit dem Tod. Empathisch, gewürzt mit Humor, gibt er Hinterbliebenen das Rüstzeug, ihre Handlungsmacht zu wahren, und unterstützt alle anderen darin, für Trauernde trotz eigener Unsicherheiten da zu sein. Mit einem Praxisteil, der die wichtigsten rechtlichen Fragen klärt, sowie hilfreichen Kontaktadressen für Hinterbliebene.

Martin Prein, Jahrgang 1975, war als Kaminkehrer, Bus- und LKW-Fahrer tätig, bevor es ihn ins Bestattungsgewerbe verschlug, in dem er 15 Jahre lang tätig war. Als „Spätberufener“ studierte er Psychologie und gründete das „Institut für Thanatologie“ in Linz. Neben seiner umfassenden Vortrags- und Lehrtätigkeit zum Thema „Umgang mit dem Tod“ begleitet er Menschen als Thanatologe und Notfallpsychologe.

Anita Groß studierte Germanistik, Skandinavistik und Geschichte in Wien und Schweden. Sie ist Medizinjournalistin und Freiwillige im Rettungs- und Besuchsdienst. Ihre erste Leiche sah sie als Kind – die in einer Stube aufgebahrte Nachbarin. „Geh ruhig hin“, ermutigte ihre Oma sie damals.

Sein tolle, nachdenklich machendes Buch “Letzte-Hilfe-Kurs. Weil der Tod ein Thema ist” ist jetzt im Styria Verlag (Hardcover, 13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten | 22,00 €) erschienen.