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gelesen: Helen MacDonald - H wie Habicht

Der Habicht – Annäherung einer Falknerin an einen mächtigen Raubvogel

H wie Habicht

Helen MacDonald erzählt mit einer Prise britischen Humors ihre eigene Geschichte und ihren Weg zurück ins Leben nach dem Verlust ihres Vaters. Eine spannende Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Habicht. Schon als Kind beschloss Helen Macdonald Falknerin zu werden. Sie eignete sich das komplizierte Fachvokabular an, mit dem sich die Falkner wie in einer Geheimsprache untereinander verständigen, und las die Klassiker der Falknereiliteratur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, den Habicht, das wildeste aller wilden Tiere, zu zähmen.

Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres. Mit “H wie Habicht” (Allegria, 416 Seiten l 20,00 Euro) ist ihr ein berührendes und faszinierendes Werk über die Beziehung zwischen einem Menschen und einem Habicht gelungen.