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gelesen: Reginald Hill - Die letzte Stunde naht

Die letzte Stunde naht

Nach seiner Rückkehr aus der Kur kehrt DCI Andy Dalziel an seine alte Wirkungsstätte, das Mid-Yorkshire Police Department, zurück. Allerdings ist er offenbar noch nicht wieder ganz auf dem Damm: Auf dem Weg zur Arbeit mehren sich die Anzeichen, dass der vermeintliche Montag in Wirklichkeit ein Sonntag ist! Schockiert flüchtet Dalziel zu innerer Einkehr und Sammlung in die Kathedrale von York, wo er von einer Frau angesprochen wird – Gina Wolfe. Sie ist Dalziel von seiner Haustür bis hierher gefolgt, ohne zu bemerken, dass wiederum sie von zwei zwielichtigen Typen verfolgt wird, die ihr nach dem Leben trachten. Und damit beginnt eine sonntägliche Tour de force, an deren Ende nicht nur ein Toter und eine schwer verletzte Polizistin stehen, sondern auch ein in seiner alten majestätischen Pracht wiederhergestellter Dalziel, für den sich die Verkettung der Ereignisse als wahrer Jungbrunnen erweist.

Reginald Hill (1936 – 2012) lebte über Jahrzehnte in der englischen Grafschaft Yorkshire, wo auch die allermeisten seiner Romane spielen, allen voran die berühmte Reihe mit den Ermittlern Dalziel und Pascoe. Er erwarb sich den Ruf, »einer der herausragenden englischen Krimiautoren« zu sein (Sunday Telegraph) und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter bereits 1995 der Diamond Dagger der britischen Crime Writers’ Association für sein Lebenswerk.

Sein Buch “Die letzte Stunde naht” (Hardcover, 448 Seiten l 22,99 €) ist jetzt im Droemer Verlag erschienen. Die SANITÄTSHAUS AKTUELL Magazin-Kulturredaktion urteilt: Ein ungewöhnlich stimmiger Krimi, der mit seinen sorgfältig ausgearbeiteten Figuren und den spannenden Puzzlestücken ein großes Lesevergnügen bereitet. Einzig traurig dabei ist, das dies aufgrund von Hills Tod der letzte Fall für das unvergleichliche Ermittler-Duo Dalziel und Pascoe war.