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gelesen: Heinz Duchhardts Buch über den Dreißigjährigen Krieg

Der Weg in die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges

Der Dreißigjährige Krieg (1618–48), der zu den verheerendsten Ereignissen der deutschen Geschichte zählt, warf lange Schatten voraus. Der renommierte Historiker Heinz Duchhardt beleuchtet in seinem Buch aus einer europäischen Perspektive das hochexplosive Jahrzehnt vor Ausbruch des Krieges, das geprägt war von innen- und außenpolitischen Krisen, von konfessioneller Zuspitzung, Zukunftsangst und der Vorstellung, dass der Weg zwangsläufig ins Chaos führen müsse.

Die Spannung zwischen einer Art »Endzeiterwartung« und dem Bemühen, des Konfliktpotenzials doch noch Herr zu werden, war charakteristisch für diese Zeit. Sie mündete in eines der traumatischsten Ereignisse der Vormoderne überhaupt, das unendliches Leid über die Bevölkerung weiter Teile Europas brachte und den Kontinent grundlegend veränderte.

Viele Bücher sind über den Dreißigjährigen Krieg erschienen, viele weitere erscheinen speziell in diesem und im nächsten Jahr. Heinz Duchhardts intelligentes Buch beleuchtet endlich die spannenden Jahre vor der Katastrophe. “Der Weg in die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges” (

  • 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag l 24,00 €)

ist nun im PIPER Verlag erschienen.