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gelesen: J.R.R. Tolkien - Beren und Lúthien

Beren und Lúthien

Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth “der Schwarze Feind” genannt, die fürchterlichsten Kreaturen – skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus.
 
Diese vielleicht schönste Geschichte Tolkiens ist in nicht endgültiger Form Bestandteil des “Silmarillion”, des “Buchs der Verschollenen Geschichten” und des “Leithian Liedes”. Tolkiens Sohn Christopher hat versucht, die Erzählung von Beren und Lúthien aus dem umfangreichen Werk, in das sie eingebettet ist, herauszulösen. Er erzählt sie mit den Worten seines Vaters: zunächst in ihrer ursprünglichen Form, dann gemäß späteren Texten.

So wird sie in ihrem Wandel dargestellt. Die hier erstmals zusammen präsentierten Texte enthüllen Aspekte, die sowohl was die Handlung, als auch was die erzählerische Unmittelbarkeit anbelangt, später verlorengegangen sind.

Das vermutlich schönste, lesenswerteste Buch (gebunden mit Schutzumschlag, 304 Seiten, Farbtafeln, Prägung, Lesebändchen l 22,00 €) des Sommers ist nun im Klett-Cotta Verlag erschienen.