Kulturtipps
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3 x C.H. Beck Wissen: Die Azteken/Die Inka/Burgund

Die Azteken teten in das Licht der europäischen Aufmerksamkeit genau zu dem Zeitpunkt, als durch die spanische Eroberung ihre eigenständige Geschichte zu einem abrupten Ende kam. Die Zeit davor verliert sich nach ein bis zwei Jahrhunderten zunehmend im Nebel von Sagen und Mythen. Die Geschichte der Azteken ist daher kurz und beinahe punktuell. Dieses Buch stellt das Selbstverständnis der Azteken dar, ihre Mythen und Sagen, die Religion und den Kult, aber auch Wirtschaft und Geschichte. Es verfolgt den schnellen Aufstieg der Azteken zur Großmacht, schildert ihre Kulur zum Zeitpunkt der spanischen Eroberung und zeichnet ihr Schicksal unter der spanischen Herrschaft nach.

Hanns J. Prem – Die Azteken. Geschichte, Kultur, Religion (Softcover, 5., durchgesehene Auflage, 2011, 144 S., mit 4 Abbildungen und 2 Tabellen | 8,95 €)

 

Überraschend leicht gelang es 1532 dem Spanier Francisco Pizarro, den Inka-Herrscher Ata Wallpa in der Schlacht von Cajamarca zu besiegen. Seinen Anfang hatte das Reich in den Anden um 1200 genommen, als die Angehörigen der Inka-Sippe ihrem Ahnherrn Manqu Khapaq als Kind des Sonnengottes eine unnahbare Stellung schufen. Die Schattenseiten dieses in seiner Verwaltung mustergültigen Königreichs waren unfähige Thronanwärter, königlicher Inzest, Machtkämpfe, die bis zum Mord eskalierten, und ein Bürgerkrieg, der den Eroberern in die Hände spielte. Nachfahren der Inka leben bis heute in Peru und Spanien.

Berthold Riesen – Die Inka. Herrscher in den Anden (Softcover, Erschienen am 19. September 2016, 128 S., mit 8 Abbildungen und 3 Karten | 8,95 €)

 

Dank eindrucksvoller Sakralbauten, prächtiger Schlösser, eines großen kulturellen Reichtums und nicht zuletzt dank seiner hervorragenden Weine hat sich Burgund zu einem der beliebtesten Reiseziele im Herzen Europas entwickelt. Weniger bekannt ist freilich die wechselvolle Geschichte dieser Region, die Grafen, Herzöge und Könige hervorgebracht hat, aber auch stets ein Objekt der Begierde mächtiger Nachbarn war. Das heutige Burgund (frz. Bourgogne) immittleren Osten Frankreichs ist vor allem für seinen guten Wein und seine mittelalterlichen Kirchen und Klöster bekannt. Sein Name leitet sich von jenen im Nibelungenlied besungenen, sagenumwobenen Burgundern her, die seit dem 5. Jahrhundert auch in dieser Gegend siedelten. Die Blütezeit des historischen Burgund hielten Jan van Eyck und Rogier van der Weyden in ihren Gemälden fest. Die Entwicklung des mittelalterlichen Burgunds zu einem Nationalstaat blieb aus. Diesem Umstand mag es geschuldet sein, dass es bis heute kaum vollständige Darstellungen der Geschichte Burgunds gibt. Hermann Kamp liefert in seinem anregenden und gut geschriebenen Band einen umfassenden Überblick, von den ersten Spuren der Burgunder in der Spätantike über den Aufstieg Clunys und die glanzvolle Zeit der ‹großen› Herzöge bis zur Auflösung der gleichnamigen Provinz im Zuge der Französischen Revolution.

Hermann Kamp – Burgund. Geschichte und Kultur (Softcover, 3., durchgesehene und aktualisierte Auflage, 2020, 128 S., mit 5 Abbildungen und 2 Karten | 9,95 €)

 

Die drei intelligenten, gelungenen Bücher sind in der Reihe WISSEN im renommierten Verlag C.H. Beck erschienen.

Wir verlosen zwei Pakete mit allen drei Exemplaren. Senden Sie uns bis zum 07.08.2020 eine E-Mail mit dem Betreff „Wissen“ an: verlosung@sanitaetshaus-aktuell.info