16 Suchergebnisse für: inkontinenz

Die Wahl des richtigen Hilfsmittels ist bei Inkontinenz entscheidend

Inkontinenz und individuelle Bedürfnisse

Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem. Allein in Deutschland leiden rund zehn Millionen Frauen und Männer jeder Altersklasse unter dem unkontrollierten Harnverlust. Dabei ist die Inkontinenz, wie oft angenommen, keine eigenständige Erkrankung

Interview mit Gotthilf Fischer über Inkontinenz

„Durch normalen Umgang verliert Inkontinenz ihren Schrecken“

Der Chorleiter der Nation hat zusammen mit anderen Prominenten eine Aufklärungsaktion der Deutschen Gesellschaft für Urologie unterstützt. Mit dem SANTITÄTSHAUS AKTUELL Magazin sprach Gotthilf Fischer über seinen Umgang mit dem Thema.

Inkontinenz

Mehr als neun Millionen Menschen in Deutschland leiden an Inkontinenz (Quelle: Deutsche Kontinenzgesellschaft). Die Mehrzahl der Betroffenen spricht jedoch nicht darüber und behilft sich aus Unwissenheit mit ungeeigneten Mitteln. Wann ist jemand inkontinent? Alle Menschen kommen inkontinent zur Welt. Die bewusste Kontrolle über die Ausscheidungen erlangen sie erst im Laufe der Zeit. Verschiedene Erkrankungen, Behinderungen oder der normale Alterungsprozess können dazu führen, dass Menschen Urin und Stuhl wieder unkontrolliert verlieren. Als inkontinent werden Menschen bezeichnet, die es nicht mehr vermögen, Harn oder Stuhl willkürlich im Körper zurückzuhalten. Demzufolge unterscheidet man zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz. Die Auswahl der Inkontinenzversorgung richtet sich danach, welche Indikation vorliegt oder welches Inkontinenzprodukt dieser am besten gerecht wird. Unterschiedliche Versorgungsarten Bei der Harninkontinenz stehen grundsätzlich zwei unterschiedliche Versorgungsarten zur Verfügung, es gibt sogenannte aufsaugende und ableitende Produkte. Aufsaugende Produkte sind zum Beispiel Vorlagen (Binden) und Krankenhosen wie Inkontinenzslips oder Windelhosen.  Zu den ableitenden Produkten zählen Kondomurinale, Katheter sowie Urinbeutel. Besonders Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, benutzen immer häufiger Einmalkatheter. Der intermittierende Selbstkatheterismus kurz ISK genannt, beschreibt das Legen eines …