Rollstuhl

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Glossar Rollstühle im Sanitätshaus

Bei unfall-, krankheits- oder altersbedingter Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit muss ein individuell angepasster Rollstuhl die Funktion der Beine ersetzen. Dank eines intensiven Erfahrungsaustausches zwischen aktiven und erfahrenen Rollstuhlfahrern sowie Technikern, Therapeuten, Orthopäden, Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften existiert gerade in Deutschland eine reiche Auswahl an geeigneten Rollstühlen für alle Behinderungsformen und jedes Lebensalter.

Funktionalität, Handhabung und Design sind gefragt

Die Geschichte der Rollstuhlentwicklung verläuft parallel mit dem Wachsen des Selbstbewusstseins von Menschen mit einer Behinderung in unserer Gesellschaft. Durch Erfindungsreichtum und Kreativität der Entwickler sind die heutigen Rollstühle nicht nur funktioneller und leichter zu handhaben, sondern überzeugen auch durch ihr ästhetisches Design.

Fahreigenschaft und optimales Sitzen sind die wichtigsten Punkte

Durch den vollständigen oder teilweisen Verlust der Gehfähigkeit „ersetzt“ der Rollstuhl die Funktion der Beine. Deshalb kommt den Fahreigenschaften eine so große Bedeutung zu. Jede noch so kleine positive Adaptionsmöglichkeit, die den Rollstuhl wendiger und leichter macht, wirkt sich sofort auf die Mobilität seines Benutzers aus.

Das Sitzen im Rollstuhl ist jedoch genauso entscheidend für den Alltag eines Rollstuhlfahrers. Therapie- und Mobilitätsziele sind eng miteinander verknüpft.

Das Ziel heißt Mobilität

Die Anatomie und Physiologie des gesunden Menschen ist im Alltag auf Stehen und Gehen ausgerichtet. Unsere Intention ist es dabei, die Umwelt zu erleben und zu begreifen.

Rumpfstabilität und -mobilität sind dabei die Schlüssel zur Wahrnehmung und Kommunikation. Die Position des Beckens hat eine zentrale Bedeutung – nicht nur beim Stehen, sondern auch im Sitzen.

Nichtbehinderte haben die Möglichkeit, Sitzpositionen zu wechseln. Gründe dafür können sein: Unbequemlichkeit, Sitzdruck, Verspannungen oder Schmerzen. Dauerhaftes Sitzen jedoch überlastet Knochen, Bänder, Muskulatur und innere Organe.

Sitzen im Rollstuhl ist Langzeit-Sitzen. Viele Rollstuhlbenutzer sind nicht oder nur bedingt in der Lage, ihre Sitzposition zu verändern, wenn sie zum Beispiel Schmerzen empfinden. Deswegen kommt dem „Hilfsmittel“ Rollstuhl, seiner körper- und behinderungsgerechten Adaption, große Bedeutung zu.

Sitzfläche und Rückenlehne bilden eine Einheit, um dem Becken Stabilität zu geben.

In einem entsprechend spezialisierten Sanitätshaus finden Sie folgende Rollstuhlvarianten:

  • Aktiv – Rollstuhl
  • Sport –  Rollstuhl
  • Hemiplegiker – Rollstuhl
  • Leichtgewicht – Rollstuhl
  • Standard – Rollstuhl
  • Multifunktions – Rollstuhl
  • Elektro – Rollstuhl
  • Zusatzantriebe
  • Sonderversorgung
  • Elektro-Mobile

 

(Quelle: Sanitätshaus Aktuell AG)
Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Hilfsmittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder anderen Fachmann und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! SANITÄTSHAUS AKTUELL übernimmt keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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