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gelesen: H.G. Wells - Der Krieg der Welten / Die Zeitsmaschine

Klassiker von H.G. Wells in beeindruckender Neuübersetzung

Der Krieg der Welten: Von Wasser und Rohstoffmangel getrieben, fliegen die Marisaner zur Erde, um den Nachbarplaneten zu erobern. Ihren Raumschiffen, die im Vereinigten Königreich landen, entsteigen dreibeinige Kampfmaschinen, deren Todesstrahl niemand etwas entgegenzusetzen hat. Die Militärs müssen hilflos mitansehen, wie die Städte in Schutt und Asche gelegt werden. Voller Verzweiflung flieht die Bevölkerung auf Schiffe, um sich auf das Festland zu retten. Doch da kommt den Menschen die Natur zu Hilfe: Das Immunsystem der Marsianer ist den irdischen Bakterien nicht gewachsen, und nach und nach verstummt ihr Kriegsgeheul, bis sie alle dem unsichtbaren Gegner zum Opfer gefallen sind…

Die Zeitmaschine: Ende des 19. Jahrhunderts unternimmt der „Zeitreisende“ – ein nicht namentlich genannter Erfinder – einen Ausflug in das Jahr 802.701, wo er zwei verschiedene Menschenrassen antrifft: die scheinbar sorgenfrei und glücklich an der Erdoberfläche lebenden Eloi und die unterirdischen Morlocks. Erst mit der Zeit findet er heraus, dass zwischen den Eloi und den Morlocks ein Anhängigkeitsverhältnis besteht, das seine schlimmsten Befürchtungen übertrifft. Nach einem Abstecher in die ferne Zukunft, wo über der stillstehenden Erde ein riesiger roter Feuerball lodert, kehrt er in die Gegenwart zurück. Da ihm jedoch niemand Glauben schenken will, begibt er sich erneut auf die Reise…

Beide H.G. Wells Klassiker sind nun in beeindruckender Neuübersetzung bei FISCHER Taschenbuch erschienen. „Der Krieg der Welten“ -Band (Gebunden, 304 Seiten l 22,00 €) enthält neben einem Nachwort des Wells-Experten Elmar Schenkel zusätzlich die Meistererzählungen „Das Land der Blinden“, „Der außergewöhnliche Fall von Davidsons Augen“ und „Der gestohlene Bazillus“.

Die „Zeitmaschine“-Ausgabe (Gebunden, 240 Seiten l 19,99 €) enthält ebenfalls ein Nachwort des Wells-Experten Schenkel und dazu die gestrichenen Passagen „Die Rückkehr des Zeitreisenden“ sowie drei Vorworte der Ausgaben der Jahre 1924, 1931 und 1934; den Vorläufer: „Die Chrononauten“ aus dem Jahr 1888 sowie die Essays aus dem Jahr 1893 „Der Mann aus dem Jahr 1.000.000. Eine wissenschaftliche Vorausschau“ und“Das Aussterben des Menschen. Einige spekulative Gedanken“ von 1894.